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I BUSSMANNS NEL BOSCO


La trama

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dati technici

Film- Clip

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Distribuzione

Germania
lavoro nel bosco - vita famigliare - bancarotta
-
osservazione a lungo termine -

I Bussmanns nel bosco - La trama

L'altro lato della Germania. Due fratelli cercano di lavorare nel bosco in proprio. Dodici ore al giorno di duro lavoro mal pagato. Süddeutsche Zeitung: ..."Nel bosco sei libero" spiega Manfred Bussmann, 27 anni, boscaiolo. "Vedi come cresce, vedi e senti cose completamente diverse: gli uccelli, l'aria, la natura, ti accorgi delle stagioni, e tutta un'altra vita." È però una strana libertà quella che trattiene a lavorare nel bosco i fratelli Manfred e Norbert assieme all'amico Ralf Becker: ogni giorno tra le dodici e le tredici ore di duro lavoro fisico, senza tempo libero, senza donne, senza un guadagno conveniente. Quello che c'e invece sono debiti e preoccupazioni a non finire. Da molto tempo la televisione tedesca non trasmetteva un film che con tanta coerenza ed evitando di ricorrere alla sensazione si avvicina a persone semplici e dirette, il cui unico desiderio e di vivere del proprio lavoro.

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Però l'aspetto sociale dell'economia di mercato, divulgato a gran voce come la panacea per ogni problema, rivela alla fine tutte le sue carenze e i suoi inganni: la formula lavoro indipendente e investimenti a proprio rischio non funziona per forza. La banca pretende la restituzione dei crediti e ciò segna il fallimento dei Bussmann. Il sogno e finito.

Die Zeit: "Questo documentario ha centrato nel segno: bastano due frasi, qualche foto, un viso per raccontare la storia di un'intera famiglia. Lo sguardo di mamma Bussmann e caldo e aperto, una speranza indistrut­tibile...Però la società dell'industria è ovunque, non si scappa."

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Stampa - BUSSMANNS IM WALD  

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lexikon des internationalen films

DIE ZEIT

Süddeutsche Zeitung

taz

 

lexikon des internationalen films - BUSSMANNS IM WALD

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Beobachtungen von nach Jahren der Industriearbeit durch eine Anstellung bei einem Waldrodungsunternehmen ins ländliche Milieu zurückgekehrten Brüdern. Nachdem die Firma Pleite machte, übernahmen sie das Unternehmen, doch der Traum vom eigenen Betrieb war von Beginn an getrübt. Harte und gefährliche Arbeit, Schuldenlast, unzureichendes Arbeitsgerät und Ärger mit den Auftraggebern bestimmten den Alltag. Dokumentarfilm, der die Diskrepanz zwischen Traum und Wirklichkeit aufzeichnet und das "idyllische Landleben" hinterfragt.

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Süddeutsche Zeitung - vom 13.11.90  

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Fragwürdige Freiheit der Marktwirtschaft

"Bussmanns im Wald" - Dokumentation von drei Nachwuchsfilmern , 23 40 ZDF

DIE FRAGWÜRDIGE FREIHEIT des freien Unternehmertums erfährt die Waldarbeiter-Familie Bussmann hautnah, als die Banken ihr Geld zurück haben wollen.

"Im Wald, da bist du frei", erklärt Manfred Bussmann, 27 Jahre alt, Waldarbeiter: "Du siehst, wie es wächst, du siehst und hörst ganz andere Sachen: die Vögel, die Luft, die Natur, du erlebst die Jahreszeiten, das ist ein ganz anderes Leben." Doch es ist eine seltsame Freiheit, die Manfred, seinen Bruder Norbert und ihren gemeinsamen Freund Ralf Becker da im Walde halten: 12 bis 13 Stunden härteste körperliche Arbeit täglich, kaum Freizeit, keine Freunde, keine Frauen, kein rentables Auskommen, dafür Schulden und Sorgen im Übermaß.

Wie Manfred, Norbert und Ralf da sozusagen mit dem Rücken zum Wald um dieses Stück Selbständigkeit kämpfen, wie sie mit aller Gewalt an ihrer kleinen Utopie hängen und die vermeintliche Unabhängigkeit behaupten wollen und wie sie dabei kläglich vor die Hunde gehen, das schildert ein preisverdächtiger Dokumentarfilm der Mainzer Redaktion Kleines Fernsehspiel: "Bussmanns im Wald", eine Klaus-Volkenborn-Produktion der drei Nachwuchsfilmemacher Benjamin Geissler, Bernhard Gierds und Barbara Metzlaff, die heute nacht leider viel zu spät - im Studioprogramm ausgestrahlt wird.

Lange nicht mehr war im deutschen Fernsehen ein Film zu sehen, der sich so konsequent und völlig unspektakulär auf einfache und ehrliche Leute einläßt, die nur den Wunsch haben, mit ihrer Arbeit über die Runden zu kommen. Doch die soziale Marktwirtschaft, als Allheilmittel immer wieder vollmundig propagiert, die zeigt ganz unten ihre Macken und Tücken: Arbeit und das Risiko zur Investition in die Selbständigkeit lohnen sich eben nicht zwangsläufig - als die Bank ihr Geld will, müssen die Bussmanns den Offenbarungseid leisten: aus der Traum.

Planen ließ sich dieses lehrreich-bittere Film-Finale nicht, denn als Geissler, Gierds und Metzlaff ihre Waldarbeiter-Studie in Angriff nahmen, da waren die Bussmanns noch guter Dinge, hatten gerade die pleite gegangene Firma übernommen, bei, der sie zuvor als Waldarbeiter angestellt waren und hofften auf eine Zukunft als unabhängige Unternehmer. Doch der teuere Trecker, der ihnen da einen Wettbewerbsvorteil verschaffen sollte, entpuppte sich als Faß ohne Boden und fraß durch seine Reparaturen allen Ertrag auf. Zu guter Letzt kippt er um, geht kaputt und muß unter Wert verscherbelt werden.

Klaus Wienert

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Die Tageszeitung - vom 15.11.90  

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Idefix' Trauma

"Bussmanns im Wald", Di., 23.40 Uhr, ZDF

"Du siehst", sagt einer der Waldarbeiter Bussmann, "wie es wächst. Du hast Kulturen gepflanzt, die sind schon größer als du. Das ist..." Er macht eine Pause, keine Kunstpause, er überlegt, wie er das überhaupt finden soll und sagt schließlich mit einem Lächeln: "Nicht schlecht."

Benjamin Geissler, Bernhard Gierds und Barbara Metzlaff haben über einen längeren Zeitraum den Existenzaufbau- und Untergang der Lohnunternehmer Bussmann beobachtet. Auf lange, ausführliche Gespräche, in denen die Situation dieser etwa 50.000 zählenden Randgruppe der Waldarbeiter detailliert beleuchtet wird, folgen ruhige, kommentarlose Bilder. Da wird unter anderem auf ganz archaische Weise mit dem Pferd gearbeitet. Sicher, das macht mehr Freude als mit dem einen Forstschlepper für 180.000 Mark, für den die Mutter Bussmann ihr Haus beleihen mußte und der ständig kaputt ist (Getriebeschaden: DM 15.000: "Wenn du's in der Werkstatt machen läßt, zahlst du dich tot. Und es ist nicht so gründlich").

Es ist ein großes Verdienst dieser Dokumentation, einerseits die Freude und die Lust an dieser ungewöhnlich harten Arbeit aufzuzeigen und diese Sichtweise dabei nicht zum romantisch-erdverbundenen Waldtrip zu verklären.

Der Vorteil einer solch zeitintensiven Langzeitbeobachtung schlägt sich in einer Art natürlicher Dramaturgie nieder. Nüchterne, schnörkellose Bilder dokumentieren, wie zum Beispiel mit Kraft und Erfindungsreichtum ein ums andere Mal der Schlepper mit Schieblehre und Vorschlaghammer repariert wird. Ohne in inflationäres Ökogefasel zu verfallen, kann man sagen, das sind urbane Strukturen. Da gibt es Initiative, Phantasie und Einsatzbereitschaft: Alles Werte, die sich unsere "soziale" Marktwirtschaft auf die flatternden Fahnen schreibt. Mit dem Unterschied, daß Familie Bussmann auf einem zur Zeit nicht lukrativen Sektor investiert hat. Jedes blasierte Designer-Arschloch kriegt zehnmal mehr Geld dafür, daß es Maggi-Brühwürfel mit Jugendstilmotiven verziert, die es irgendwo in der Discothek mal auf der Getränkekarte entdeckt hat.

Wenn am Ende, nachdem die Bussmanns zum Vergleich gezwungen wurden, der Trecker sang- und Klanglos abgeholt wird, so wirkt dies für unsere kinogeeichten Augen schon fast wieder wie in einem Melodram (vielleicht wird ihn irgendein Schrottkünstler irgendwann auf einer exklusiven Vernissage mit Champagner bespritzen). Eine Dokumentation, welche die Identifizierung fördert, gilt gemeinhin für mißlungen. Sicher, die Filmer hätten die Bussmanns distanzierter aufnehmen und die persönliche Atmosphäre vermeiden können.

Bleibt die Frage, ob diese Methode tatsächlich "objektiver" ist. So wie er gemacht wurde, war "Bussmanns im Wald" ein informativer, spannender Dokumentarfilm, der einen nachts bis viertel nach eins wachhielt. Das ist der Punkt.

Manfred Riepe

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DIE ZEIT - vom 9.11.1990  

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Der Wald - ihr Feind

ZDF, Dienstag, 13. November, 23.35 Uhr: "Bussmanns im Wald", Dokumentarfilm

Beim Kaffeekochen erzählt Mutter Bussmann von früher. Wie sie mit den Eltern im Kotten wohnte wo im Winter das Bett an der Wand festfror. Von schwerer Arbeit beim Bauern. Wir sehen Familienphotos, die Hochzeit der Mutter. Im wehenden, weißen Kleid zieht sie mit dem Bräutigam über Land und winkt dem Photographen. Drei Kinder werden geboren, man hat etwas angespart, man baut.

Schwarzweiße Photos einer normalen deutschen Nachkriegsgeschichte. Vater Bussmann auf dem Bau, die Kelle in der Hand, drei Winde stehen schon. Um den Kredit abzahlen zu können, hat man eine Kirschplantage gepachtet. Vater Bussmann ist Gärtner, die Arbeit an den Bäumen macht ihm Spaß.

Und nun in Farbe und nicht aus dem Familienalbum: blühende Kirschbäume unter strahlendem Himmel, des Lebens große Hoffnung. Das Blütenbild bleibt stehen, während Mutter Bussmann vom Ungeziefer erzählt und dem starken Gift, das man damals gespritzt habe. Und wie der 'Vater danach am Magen operiert werden mußte und aus dem Krankenhaus nicht zurückgekommen sei.

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Ein Dokumentarfilm ist gelungen, wenn so ein paar Sätze und Photos und so ein Gesicht eine ganze Familiengeschichte erzählen können. Mutter Bussmanns Blick ist warm und offen, da ist eine unverwüstliche Hoffnung. Aber ihr Mund wird schmaler, wenn sie vom Leben erzählt, wie es wirklich ist; ihr Mund will sich verschließen und die Enttäuschungen nicht hinauslaufen. Das Schlimme wird umschrieben und abgekürzt, es ist schlimm genug, und das Leben geht weiter.

Zwei Söhne haben sich selbständig gemacht, als Waldarbeiter. Sie haben sich nicht an die Arbeit in der Fabrik gewöhnen können, haben Schulden gemacht, die Mutter hat das Haus beliehen, um Pferde und einen Spezialschlepper zu kaufen. Nun sind sie "frei" zwölf Stunden schlechtbezahlte harte Arbeit, aber: "Du siehst, wie es wächst, du siehst die Jahreszeiten, das ist ein ganz anderes Leben." Wir. sehen sie beim Holzfällen und beim "Rücken": Mit Pferden werden die Stämme zusammengeholt, der Boden wird dabei kaum verletzt. Man hört - außer den Vögeln, nur die gedehnten Zurufe der Männer. Mit Hast geht hier nichts.

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Doch es muß schnell gehen, wegen der Konkurrenz. Der schwere Schlepper versinkt im Morast, Öl und Benzin laufen aus. Die Reparaturkosten machen jede Gewinnkalkulation zunichte. Wir sehen den Sohn am Bankschalter, er muß lügen, wie gut das Geschäft gehe, um das Geld für Ersatzteile zu bekommen. Nein, es geht schlecht, die anderen sind schneller mit ihrer vollautomatischen Baumerntemaschine. Da geht es im Wald zu wie in der Fabrik.

Die Industriegesellschaft ist total: Ihr ist nicht zu entkommen. Sie folgt den Bussmanns dorthin, wo sie Zuflucht finden wollten. Es kommt zum Offenbarungseid: Der Schlepper wird verkauft, das Haus versteigert. Die Söhne Bussmann verstummen vor der Kamera, sie können es nicht begreifen. Der Wald war nicht ihr Freund, sondern ihr Feind,

Martin Ahrends

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Credits - I Bussmanns nel bosco

BUSSMANNS IM WALD - un documentario di Benjamin Geissler

con Catharina, Manfred e Norbert Bussmann e molti altri

Idea e regia : Benjamin Geissler , Barbara Metzlaff , Bernhard Gierds

Camera : Barbara Metzlaff

Sonoro: Bernhard Gierds , Christoph Oertel

Montaggio: Benjamin Geissler

Mixage: Stefan Konken

Redazione: ZDF - Das Kleine Fernsehspiel , Hans Kutnewsky

una Journal Film Produktion per la ZDF

© 1990 Journal Film / ZDF and Authors

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dati technici - I Bussmanns nel bosco

Durata e formato: 91' minuti, colore / schermo: 1:1.37 , 16mm + DVD

Versione originale: tedesco

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Distribuzione - I Bussmanns nel bosco

Benjamin Geissler Filmproduktion

Grandweg 90 B

D-22529 Hamburg

Tel.: +49 - 40 - 551 66 82

Fax: +49 - 40 - 551 66 82

info(at)benjamingeissler.de

Distribuzione in 16 mm:

Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin

info(at)kinemathek.de

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